Zurück zur Übersicht

News

Neujahrvorsätze: Innovation ist Weg und Ziel

Alljährlich stellt sich dieselbe Debatte: Neujahrsvorsätze – ja oder nein? Im Privatleben sind gute Vorsätze zwar häufig gesehen, der Wille zur Veränderung reicht jedoch oft nur wenige Tage oder Wochen. Unternehmen müssen ihre Ziele dagegen wesentlich konsequenter verfolgen. Im Fokus steht dabei vor allem Innovation als Wachstumstreiber. Aber Innovationen entstehen ja nicht im luftleeren Raum. Daher, meint Roman Eckschlager, MD Sales & Marketing bei Aparavi Europe, müssen Unternehmen noch weitere Faktoren in ihren Neujahrsvorsätzen berücksichtigen.

Unternehmen sollten sich natürlich grundsätzlich kurz- und langfristige Ziele setzen und diese mit einer ganzheitlichen Strategie verfolgen. Gerade der Jahresanfang ist allerdings eine gute Gelegenheit, um diese Pläne einmal genau auf den Prüfstand zu stellen: Was wurde konkret im vergangenen Jahr erreicht, gab es auf dem Markt Entwicklungen, auf die es schnell zu reagieren gilt, wird das Potenzial der eigenen Mitarbeiter voll ausgeschöpft? Wer diese und weitere Faktoren betrachtet, ist in der Lage, seine Ziele anzupassen und den Schwerpunkt für dieses Jahr zu setzen.

Wachstumstreiber Innovationskraft trotzt der Krise

Bei vielen soll dieser auf Innovation liegen, kein Wunder: Die letzten zwei Jahre haben deutlich aufgezeigt, wie wichtig Innovationen sind, um Krisen zu trotzen und Wachstum zu erzielen. Mit neuen (digitalen) Produkten und Services können Unternehmen ihren Kundenstamm ausbauen oder gleich ganz neue Zielgruppen erreichen. Die Einführung neuer, innovativer Technologen vereinfacht und beschleunigt wiederum Prozesse und Arbeitsweisen.

Daran wird aber schon deutlich, dass sich Neujahrsvorsätze in Unternehmen in der Regel etwas komplizierter gestalten als im Privaten: Wer sich vornimmt, sich künftig mehr zu bewegen, muss vor allem den inneren Schweinehund besiegen. Innovativer sein und agieren ist hingegen zwar oft die Initialzündung für andere Entwicklungen, befindet sich mit ihnen aber auch in einer stetigen wechselseitigen Abhängigkeit.

Innovationen entstehen nicht im Alleingang

Innovation ist die praktische Umsetzung neuer Ideen, Ansätze und Produkte, mit denen Unternehmen beispielsweise eine höhere Produktivität, mehr Nachhaltigkeit oder eine bessere Kosteneffizienz erreichen können. Gleichzeitig sorgen etwa effizientere Prozesse nicht nur dafür, dass die Produktivität der Mitarbeiter steigt (und die Kosten sinken), sondern auch dafür, dass diese besser in der Lage sind oder schlicht mehr Zeit haben, Weiterentwicklungspotenziale für ihr Unternehmen zu entdecken und zu erschließen. Wer zudem nach Möglichkeiten sucht, ressourcenfreundlicher zu handeln, wird problemlos auf eine ganze Reihe guter Tipps und Tricks stoßen – vom papierlosen Büro über energieeffiziente, multifunktionale Geräte und einem nachhaltigen Datenmanagement bis hin zum Recycling von Müll und Elektroschrott. Aber da geht doch eigentlich noch mehr und um dieses „mehr“ zu finden, müssen Unternehmen innovativ denken!

Bei diesem Streben nach Innovationen dürfen allerdings die Menschen nicht auf der Strecke bleiben, Kunden und Mitarbeiter gleichermaßen. Ohne motivierte und engagierte Angestellte und begeisterte Kunden können Unternehmen ihre Ziele, unabhängig davon, welche dies konkret sind, kaum erreichen oder gar übertreffen. Stattdessen kämpfen sie mit Personalfluktuation, Unzufriedenheit oder sinkenden Umsätzen. In einer solchen Umgebung ist die Lebensdauer innovativer Ideen kurz, da sie gegenüber dringlichen Problemen in den Hintergrund treten.

Unternehmen müssen deshalb darauf achten, eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der sich ihre Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen und aktiv zu ihrem Wohlbefinden beitragen, damit sie länger im Unternehmen bleiben und bessere Arbeit abliefern. Zudem lohnt es sich immer, seinen Kunden genau zuzuhören und ihre Wünsche so weit wie möglich zu berücksichtigen. Nicht selten entstehen daraus neue Ideen, die auf breiter Front eine Verbesserung zur Folge haben. Daher gilt: ein Neujahrsvorsatz – ob Innovation, Produktivität, Nachhaltigkeit, Kosteneffizienz oder etwas anderes – ist für Unternehmen gut und schön. Dieses Ziel lässt sich aber nur durch das Zusammenspiel mit anderen Faktoren erreichen, insbesondere dem Blick auf Mitarbeiter und Kunden.